Newsletter

Newsletter März 2019

Nes03 

Handywahn?

Gerade rechtzeitig für diesen Newsletter, nämlich von 26. bis 28. Februar 2019, fand in Barcelona der diesjährige MWC19 (Mobile World Congress) statt. Und schon überschlugen sich die Ereignisse. Faltbare Handys, G5-Netz, multiple Kameras für schärfere Bilder uvm. beherrschten die Schlagzeilen. Und niemand mokierte sich an den dafür erforderlichen Kosten, welche weit über 2.000 Euro liegen werden. Mann, was war das vor einigen Monaten für ein Wirbel, als Apple das neue iPhone 10 erstmals um mehr als 1.000 Euro auf den Markt gebracht hat. Und jetzt? Alles vergessen?

 

 APPLE

01

Apple hat kein neues Handy auf der Messe vorgestellt. Böse Zungen sagen auch schon, der Handy Markt wäre für Apple erledigt. Aber was soll’s! Heute schlagen sich Firmen wie Samsung, Huawei, Xiaomi und wie sie alle heißen, um den Markt, den Apple schon längst erobert hat. Und wenn es mal weniger wird, dann wird das auch kein Weltuntergang sein. Klar, die innovativen Ideen von Steve Jobs fehlen heute sicher. Letztlich hat er das Imperium aus Musik, Apps und ähnlichen Dingen erschaffen.
Ja, und noch ein Ding, das den anderen noch lange fehlen wird: Das sichere und benutzerfreundliche Betriebssystem. Egal wie viele Kameras, ob biegsam oder nicht, beim Betriebssystem stehen alle noch hinten an. Und mehr wie Telefonieren kann man ja auch nicht.

DarkMode

Lustig! War doch kürzlich zu lesen, dass nun auch Windows 10 einen sog. „DarkMode“ empfiehlt, weil dadurch die Einflüsse der Farbe Blau auf den Menschen reduziert werden. Na ja, MacOS 10.14, also Mojave, hat diesen Mode schon seit der Einführung. Wohl wieder ein wenig hinten, was!? Und was sagen die WIN-Enthusiasten, die damals darüber geschimpft haben, jetzt?

  

Cybercrime - na endlich!

MoneyEndlich war es soweit, endlich ist ein echter Fall von Cybercrime bekannt geworden. Hat doch ein listiger Israeli mittels Scheinfirmen und Fake-Seiten viele, sogar sehr viele Leute hinters Licht geführt und hunderte Millionen eingeheimst. Ja, liebe Leute, dass ist ein Fall von echter „Cybercrime“!

Also keine Viren oder Trojaner, keine Ransomware, nein, nur ein Fall von Täuschung und Betrug mittels Internet. Natürlich wird in der Gesamtstatistik der Schäden wieder alles zusammengeworfen und so kommen auch die Schäden durch Viren usw. wieder dazu.

Dabei ist es augenscheinlich, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat.

Als Beispiel:

Beim echtem Cybercrime haben wir eine sog. Täter/Opfer Beziehung, d.h. der eine bietet was an und der andere will es haben. Unser Israeli bot lukrative Geschäfte und Beteiligungen an und die Opfer haben bezahlt. Mittels Internet wurden ihnen Zahlen, Firmen und sogar Kontoauszüge vorgelegt, um die Sache echt aussehen zu lassen. Ja, und darauf sind alle hereingefallen.

Bei Schäden durch das Internet in ihrem Betrieb oder zu Hause fehlt die Täter/Opfer Beziehung. Es hat nur irgendjemand eine Software verbreitet, die allgemeine Schäden anrichtet. Selten oder auch nie kommt es zu einem direkten Kontakt mit einem Ansprechpartner usw. Es passiert nur etwas auf einem ihrer Geräte, das zwar nervt und vielleicht auch Kosten verursachte, aber eben willkürlich und nicht zielgerichtet erfolgt ist. Ein Makel des Internets, könnte man sagen.

Wir schon oft erwähnt, ist lediglich die Masche zu verurteilen, dass alle diese Schäden durch das Internet als „Cybercrime“ bezeichnet werden.

Denn: Wenn sie auf einen Betrüger hereinfallen, ist das ihre Sache. Wenn sie Schaden durch einen Virus oder durch Ransomware erleiden, haben sie den falschen EDV Betreuer!

Oder eben das falsche Betriebssystem! Schon vergessen? Mit MacOS sind sie ohne zusätzliche Kosten sicher vor Viren und Ransomware! Besser darüber nachzudenken, als auf den ewigen Cybercrime-Spektakel hereinzufallen.

 

AVID schläft!

SchlaeferLeider, immer noch! Immer noch ist auf der AVID Support Seite zu lesen, dass Mojave und Pro Tools nicht kompatibel sind. Echt schwach, denn nach fünf Monaten plus der möglichen Vorwarnungszeit könnte schon längst eine vernünftige Lösung gefunden sein. Nein, müsste schon gefunden sein!

Daher immer noch der Rat, das Update noch bleiben zu lassen. Eigentlich kann ja nicht viel fehlen, denn ohne Hardware läuft Pro Tools auf Mojave recht gut. Aber eben die Hardware macht noch Mätzchen.

Also, liebe AVID Leute, es wäre nun wirklich an der Zeit, auch dieses Problem zu lösen, bevor die Anwender vielleicht auf bereits kompatible Systeme und DAW’s zugreifen.

 

 

Newsletter April 2019

Es tut sich was …

… im April! Beste Zeit für Musiker und Studiofreaks ist immer das Frühjahr. Mit der Musikmesse Frankfurt (2. - 5. April), der AVID Connect 2019 in Las Vegas vom 6. - 7. April, sowie der NAB in Las Vegas vom 8. bis 11. April, werden alle Neuerungen die dafür in Frage kommen für das aktuelle Jahr sicher abgedeckt. Natürlich ist auch AVID überall vertreten und nun sollte auch endlich die lang erwartete Pro Tools Version 2019.3 (oder doch 4) auch tatsächlich veröffentlicht werden. Also - ab ins Frühjahr!

Apple April

 

Apple Keynote 2019

Am 25.03.2019 fand die alljährliche Apple Keynote statt. Pünktlich um 18:00 Uhr MEZ startete in Cupertino die Vorstellung der neuesten Entwicklungen der Ideenschmiede. Na ja, es gab Software, Software und noch einmal Software. Wer auf ein neues Gerät, ein iPhone oder iPad, oder sogar auf einen neuen MacPro gewartet hatte, der musste dies enttäuscht zur Kenntnis nehmen.

Diverse Updates kommen für Apple News, Apple TV und die neue Spielecke „Apple Arcade“ die als ABO entwickelt wurde. Um 9.99 Dollar kann man mit Apple News Plus aber auch mehr als 300 Illustrierte und Zeitungen (vorerst nur in USA und Kanada) anlesen.

Tja, und dann kam der eigentliche Hammer, der sich schon im Vorfeld abgezeichnet hatte: Apple TV Plus! Apple begibt sich nun auf die Plattform der Video-Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime Video. Man ließ sich die Vorstellung sicher einiges kosten, denn keine geringeren als Steven Spielberg oder Jennifer Aniston, Reese Witherspoon und viele mehr, machten auf der Bühne live Werbung für den neuen Dienst.

Letztlich wurde noch Apple Cash und die Apple Card vorgestellt, die laut Konzern, nicht Rückschlüsse auf den jeweiligen Einkauf zulassen soll, wie bei anderen Kreditkarten. Zusätzlich zur virtuellen App wird es davon auch eine „echte Karte“, ohne Namen, ohne Nummer oder Unterschrift geben. Natürlich ist die Karte aus Titan, was die Apple Kritiker wieder auf die diversen Palmen bringen wird. Vermutlich wird sie bald als „Snob-Karte“ in die Geschichte eingehen. Kleiner Vorteil dabei wird die App Daily Cash sein, die für jeden mit der Karte getätigten Einkauf zwischen 1 und 3 Prozent Rückvergütung verspricht.

In den USA und Kanada wird das meiste wohl ab Herbst zur Verfügung stehen, wann wir drankommen steht noch ein wenig in den Sternen.

Fazit: Viel, viel Software, keine Hardware!

Und zuletzt sei aber nicht vergessen, dass in der Woche vor der Keynote still und leise zwei neue iMac Modelle auf den Markt gekommen sind. Besser, stärker und schneller! Gute Zeiten für Schnäppchenjäger, die in den nächsten Wochen die Vormodelle zu guten Tiefstpreisen erhaschen können.

 

Es tut so gut, …

… dass man in den hiesigen Printmedien doch auch einmal etwas Positives über Apple Produkte lesen konnte. So gab es einen Testbericht, der unter der Bezeichnung „Tipps“ erschienen ist. Thema war, die richtige Installation von Viren- oder Schutzsoftware für Handys aller Marken. In der Schlussbemerkung kam dann der Hinweis, dass iOS Geräte von Apple, also iPhone und natürlich auch iPad, keine dieser zusätzlichen Langsammacher benötigen. Wörtlich: „… bei iOS Geräten sind diese Maßnahmen nicht erforderlich, es genügt, die jeweiligen kostenlosen Updates durchzuführen!“

Na, ist das nicht ein Hammer! Endlich wird vor einer breiten Öffentlichkeit zugegeben, dass man den ganzen Firlefanz an zusätzlicher Software und der damit verbundenen Kosten auf Apple Geräten sparen kann.

Wir gehen noch einen Schritt weiter und erinnern daran, dass das natürlich auch bei allen Apple Computern zutrifft. Sind nun gespannt, ob das bei den so siebengescheiten Vorträgen diverser selbsternannter „Experten“ auch einmal zur Sprache kommt.

Newsletter Juni 2019

Willkommen im Juni!

Nachdem der Mai etwas zu Wünschen übrig gelassen hat, sollten im Juni doch alle Sonnenhungrigen auf ihre Rechnung kommen. Schließlich haben wir den Beginn des Sommers und viele denken schon jetzt an den nahenden Urlaub. Aber noch ist es nicht soweit und einiges gibt es noch zu tun. Alleine die bevorstehende WWDC (steht für Worldwide Developer's Conference) 2019 lässt hoffen, dass sich vor den Sommermonaten doch noch einiges tun könnte.

Gibt es viel Neues - außer der geplanten Software-Updates - gibt es natürlich einen "Sonderletter" mit den News.


PT Mojave

 

WWDC vom 3.-7. Juni 2019

WWDC Logo 2019

Ja, das war die WWDC19 und wir haben natürlich zugesehen. Um den Rahmen der Startseite aber nicht zu sprengen haben wir einen kurzen Bericht darüber verfasst und die wesentlichen Neuerungen zusammengetragen. Wer also will, kann unseren Bericht zum Thema gerne durchlesen.

Bericht zur WWDC19



 

Endlich da: Pro Tools | Ultimate 2019.5!

Avid PT

Es war wirklich schon an der Zeit, dass das neue Ultimate vorgestellt wurde. Man könnte sagen: Gut Ding braucht Weile, aber es war schon sehr viel "Weile".

Zu den Fakten:
Das neue Ultimate 2019.5 kommt nun mit 50% mehr Voices, also 384 statt 256. Angekündigt sind auch schon die Pro Tools|Ultimate Voice Packs, welche pro Pack weitere 128 Voices (bis max. 768 Voices) versprechen.

Weiters beinhaltet die neue Version die doppelte Anzahl an MIDI-Spuren, also 1.024 statt bisher 512. Man verspricht sich dadurch, imposante und eindrucksvolle orchestrierte Stücke mit mehr Zeit für Kreativität und weniger Einrichtungsarbeiten.

Fließenderes Arbeiten auch während der Wiedergabe, soll mehr Platz für verschiedene Experimente mit Effekten, Presets usw. bieten.

Diverse Neuerungen bei der Spurbenennung, dem allgemeinen Handling wie Mehrfachlizenzen für Unternehmen uvm. runden die neue Version von Pro Tools|Ultimate harmonisch ab.

Wichtigster Punkt aber - und darauf haben die meisten ja gewartet - ist nun die Kompatibilität mit dem MacOS Mojave 10.14 Betriebssystem. Ja, dass war schon längst überfällig.

Alles in allem werden die nächsten Wochen beim Arbeiten mit der neuen Version das Urteil bilden, wie sich das neue Ultimate in der Praxis bewährt. Gut war Pro Tools ja schon immer - es kann nur besser werden!

Die Installation!

Da gab es doch etwas Neues! Bei der ersten Installation wird man aufgefordert, das Mikrofon des Rechners anzuwählen, um anschließend die Konfiguration zu der jeweils angeschlossenen Hardware abschließen zu können. Der kleine Umweg spielt keine Rolle, denn danach ist die Hardware sicher im Setup enthalten und alles funktioniert wie bisher.

PT Install

Möglich, dass dieser Punkt, nämlich die Einbindung der Hardware, auch zu der langen Wartezeit beigetragen hat. Man kann nur hoffen, dass sich die AVID Macher nun auch die WWDC ansehen, um nach der möglichen Einführung von MacOS 15 im Herbst, nicht wieder so lange auf der Seife zu stehen.

 

 

Newsletter Mai 2019

Der Mai ist gekommen!

Und nach all den Turbulenzen der umfangreichen Ausstellungen im April, haben die diversen Anbieter den Mai wohl zum Luftholen ausgespart. Der nächste Apple Event ist erst wieder im Juni (WWDC von 3. bis 7. Juni) und AVID besucht mit ihrer Connect Tour diverse Städte in Europa, aber auch erst wieder ab Juni. Also Zeit, zum Entspannen und vor allem um die nahende wärmere Jahreszeit zu erwarten und um die Natur zu genießen.

Zu berichten gab es aber dennoch einiges und so kam doch noch ein neuer Newsletter zustande.

Mai

 

Liebesgrüße aus Timbuktu!

Neanderl3Es war wieder einmal soweit! Nach jahrelangem Frieden traf man im fernen Timbuktu wieder auf einen radikalen Apple Hasser. Fast panisch kam es dabei zu Aussagen, die sehr erwähnenswert scheinen, weil sie an Dreistigkeit fast nicht zu überbieten waren.

Hintergrund: Ein Beratungsgespräch über Netzwerke. Es ging eigentlich garnicht direkt um Apple oder PC, aber ich war eben der "Apple Vertreter" und das reichte schon, meinen Empfehlungen bei jeder Gelegenheit sofort zu widersprechen.

Aussage 1:
Meine Empfehlung, vielleicht CAT6 als Ethernet Verbindungen aufzubauen. Reaktion: "CAT5 Ethernetkabel sind gleich gut wie CAT6! Die braucht man nicht!"
Bitte was? Weiß doch jeder, dass CAT5 bis 12 MB/s und CAT6 bis 90MB/s Datendurchsatz erlauben. Abgesehen davon sind diese Kabel durch bessere Verarbeitung daher auch weniger störungsanfällig. Natürlich muss man sie nicht haben, aber technisch sind sie den älteren CAT5 sicher überlegen.

Aussage 2: Zum Unterschied zwischen acht bis zehn Accesspoints oder einem WLAN mit zwei oder drei mit MESH-Geräten, ohne zusätzlicher Kabelverlegung:
"... diese Netzwerke sind langsamer und verlieren je Gerät bis zu 50 % ihrer Geschwindigkeit!".
Bitte was? MESH gestützte Systeme verlieren überhaupt nicht an Geschwindigkeit. Sie sind nur günstiger (weniger Geräte) und daher auch weniger Störungsanfällig als viele einzelne Geräte. Und vor allem: Die Installation erspart sicher unnötige Mehrkosten, kostet also sicher weniger als acht an der Decke verschraubter Kasteln mit Verkabelungen.

Aussage 3: Zur Empfehlung, bei einem Anbieter eine Festnetz/Internet Kombination inkl. Hybrid-Router zu bestellen, um ein besseres Netzwerk erstellen zu können:
"... wir liefern einen Router und machen alle Einstellungen!" Moment! Wozu denn noch einen Router? Der Festnetz-Anbieter macht das alles doch bereits. Und auch danach, trägt dieser Anbieter bis zum Router die Verantwortung für Service und/oder Austausch! Man wird sich doch nicht ein Gerät dazu stellen, das nur unnötigerweise zusätzliche Service- und Wartungskosten verursacht.

Aussage 4 war aber dann wirklich die Stärkste!
"Wenn Kinder in der Schule nicht das Programm 'Word' erlernen, werden sie später bei vielen Firmen nicht angenommen!"
Das schlägt aber dem Fass den Boden aus. Die einzigen, die später Schaden erleiden sind die Eltern der Sprösslinge, denn sie müssen nach der Schule die Programme aus der Schulzeit teuer nachkaufen.
Büroprogramme gibt es wie Sand am Meer, haben fast alle die selben Bedienungen und Handgriffe, sind aber auch in vielen Gratisvarianten dieser Programme wie Open Office oder Pages erhältlich. Den Eltern Existenzangst betreffend ihrer Kinder nur wegen eines Programmes einzureden, ist wohl die tiefste Variante dieses Genres.
Übrigens verwenden viele öffentliche Schulen schon längst nicht mehr nur das Office Paket von Microsoft!

Keine Ahnung, warum sich eine erwachsene Person auf derart miese Argumente herablässt, bekannten Techniken widerspricht und sogar Tatsachen in Abrede stellt. Kann man wirklich so verblendet sein, nur weil es neben PC und Microsoft doch noch etwas anderes auf der Welt gibt? Anscheinend, denn ansonsten kämen derart minderwertige Aussagen nicht zustande.

Andererseits bestätigte es mir wieder schmerzlich, dass gewisse EDV-Firmen nur das eigene Geschäft im Kopf haben und nicht an den Kunden denken. Und es gibt trotzdem noch so viele Private und viele Unternehmen, die von derartigen Firmen abhängig sind und regelmäßig hinters Licht geführt werden. Leider!

Eigentlich hätte ich dieser netten Firma gerne die Wuchtel des Jahres gewidmet, aber dann hätte ich sie ja auch mit Namen und Adresse nennen müssen.

Ging nicht, denn das gibt es ja alles nur in Timbuktu!

 

AVID, ach AVID!

Avid PTEigentlich hatte ich die Lobpreisungen auf die neue Pro Tools Version 2019.4 schon fast fertig, aber dann kam der Donnerschlag, dass es wieder nicht soweit sein sollte. Was ist nur mit AVID los?

Bereits mehrmals angekündigt, wurden alle bisherigen Termine betreffend der Vorstellung der neuen Version kurz davor wiederrufen. Das Spiel geht nun schon seit März und auch der letzte Termin, bei der NAB in Las Vegas, wurde wieder verschoben.
Kolportiert wird nun der Mai und man kann wirklich gespannt sein, wer oder was die Freigabe der neuen und mit Mojave kompatiblen Version so lange hinausgezögert hat.
Ist da wirklich ein derart großer Stolperstein irgendwo im Programm? Also, hoffen wir noch einmal auf das baldige Erscheinen der neuen Pro Tools | Ultimate Version 2019.5! 

 

IT-Vorträge: Angstmacher oder Berater?

Unter diesem Titel haben wir einen weiteren Erlebnisbericht zusammengestellt, der eigentlich auch im fernen Timbuktu passieren hätte können. Aber nein! Diesmal waren wir in Österreich! 
Mehr dazu ...>>

 

Newsletter Juli-August 2019

Ab in den Urlaub!

Geschafft! Alle die sich bis jetzt kurz vor der totalen Erschöpfung Richtung Urlaub geschleppt haben, sind nun bald am Ziel. Und man kann sich zum Vorsatz nehmen, dass man in den nächsten beiden Monaten wohl nicht allzu viel versäumen wird. Die großen Unternehmen haben ihre Produkte bekannt gemacht und vor Herbstbeginn wird sich da wohl nicht mehr viel tun. Daher kann man in Ruhe den Urlaub genießen und die Sommermonate entspannt vorbeiziehen lassen. In diesem Sinne: Erholsamen Urlaub!

Urlaub 2019b

 

Knigge für Cyber-Neulinge!

Damit man im Urlaub auch was zum Lesen hat, nachstehend einige Erklärungen zu den vielen Begriffen aus der Cyber-Kriminalität.

Wie alle wissen, wird in den diversen Medien immer mit Zauberwörtern oder sog. „Fachbegriffen“ herumgeworfen, die den Laien beeindruckt in die Knie sinken lassen. Vergessen wir das! Hier eine kleine Aufklärung, was es damit auf sich hat und wie leicht es wäre, Schäden durch das Internet zu vermeiden.

 

Phishing Mails!

Ohne gleich englisch zu verstehen, kann man aus dem Wort den Begriff „Fischen“ schon herauslesen. Phishing-Mails gehören zur dümmsten Art der Informationsbeschaffung, aber auch zu einer der effektivsten. Weil leider immer noch so viele Menschen darauf hereinfallen. In diesen Mails wird man einfach aufgefordert, aus irgendwelchen Gründen (angedrohte Kontosperre, Lotteriegewinn usw.) Daten von sich preiszugeben. Und leider tun das auch viele. Danach werden Konten leer geräumt, Bestellungen fingiert uvm.

Nachdem dagegen auch kein Virenschutz hilft, liegt es einfach in der Achtsamkeit der Anwender, derartige Datenwünsche zu ignorieren und diese Mails einfach zu löschen.

 

Spear-Phishing

Gehört eigentlich in die selbe Kategorie, ist aber schon stark auf die jeweilige Person als Empfänger ausgerichtet. So sind auch personsbezogene Daten Inhalt des Mails, welche vorher aus den diversen sozialen Netzwerken oder durch persönlichen Kontakt bekannt geworden sind.

In beide Arten der Mail-Angriffe kann man auch die sog. „Erpresser-Mails“ einordnen, welche mit Veröffentlichung von Besuchen auf Sex-Seiten oder angeblichen „Verhältnissen“ mit einer anderen Frau oder einem anderen Mann drohen. Auch dabei gilt: Nie darauf reagieren und keine Daten bekannt geben oder gar etwas dafür zahlen! Mail einfach löschen!

 

Viren und anderes Gewürm

Ja, die Sache mit den Viren. Viren sind eigentlich nur Schadprogramme, die eine ungewollte Funktion auf einem Computer auslösen können. Das reicht von einfachen Störungen innerhalb des Betriebssystems bis hin zum Lahmlegen des Rechners. Virenprogramme arbeiten immer im Hintergrund und werden über Mail- oder Bilddaten übermittelt. Da es sich um „lesbare“ Kommandozeilen handelt, schaffen aktuelle Anti-Virenprogramme dagegen einen relativen guten Schutz, der aber bei guten Programmen auch einiges kostet.

An dieser Stelle sei wieder erwähnt, dass die Betriebssysteme MacOS und iOS von Apple davon nicht betroffen sind und weder auf Viren, Trojaner oder Ransomware reagieren. Schön, oder?

 

Trojaner und Keylogger

Gehören schon zu den „besseren“ Schadprogrammen, da sie nicht nur Schaden anrichten sondern durch gezielte Steuerbefehle Daten aus dem jeweiligen Computer „herauslesen“ und an den Absender übersenden können. Einige dieser Programme „öffnen“ auch den Computer, sodass der Übersender auch über einen längeren Zeitraum Daten des Anwenders überwachen, lesen und nutzen kann.

Während Trojaner meist über das Internet eingefangen werden, müssen Keylogger oft direkt am Gerät installiert werden. Wer also sein Handy einmal einige Zeit aus der Hand gibt, sollte sich nicht wundern, wenn später eine derartige Software darauf enthalten ist.

Trojaner werden von guten Anti-Virenprogrammen erkannt und beseitigt.

 

Ransomware

Die wohl heimtückischste Art der Angriffe aus dem Netz ist die sog. „Lösegeld-Software“, bekannt unter Ransomware. Mit dem Öffnen eines Anhangs in einem Mail wird der Vorgang des „Verschlüsselns“ aller angeschlossenen Datenträger eingeleitet. Natürlich ohne vorher ein Passwort dafür vergeben zu können. Man wird nun aufgefordert, durch Zahlung eines Betrages in Bitcoin den gewünschten Code zur Entschlüsselung zu erhalten. Letzteres hilft oft nicht mehr, da die meisten Ransomware Versender daran gar nicht mehr interessiert sind und sich auch nach einer möglichen Überweisung nicht mehr melden.

Gegen Ransomware hilft auch kein Anti-Virenprogramm, da die Verschlüsselung der Daten durch den Anwender selbst unbewusst eingeleitet wird.

Einzige Schutzmaßnahmen dagegen sind eine gute Ausbildung der jeweiligen Benutzer des Computers, welche wissen sollten, wie man mit derartigen Mails richtig umgeht, oder der Wechsel auf MacOS - denn auf Apple Geräten funktioniert Ransomware nicht!

 

Doxxing

Ist ein etwas neuerer Begriff aus der Cyber-Branche, der seine Quellen aus den sozialen Netzwerken und/oder aus vorherigen Phishing-Mails bezieht. Dabei werden bekannt gewordene Daten wie z.B.: Kreditkartennummern, Kopien von Ausweisen, geheime Telefonnummern oder der Inhalt von privaten Mails veröffentlicht. Man kann über die Sinnhaftigkeit derartiger Veröffentlichungen geteilter Meinung sein. Dem einen ist es egal, einem Anderen bereitet es schlaflose Nächte. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass es sich dabei meist um persönliche Hintergründe handelt, also der verlassene Freund oder die betrogene Freundin, welche dahinter stecken. Ausgenommen sind nur Personen, die im öffentlichen Leben stehen, über die bekanntlich ja alles berichtet wird, was lesenswert sein soll.

Der sorgsame Umgang mit den eigenen Daten ist daher der beste Schutz gegen derartige Angriffe.

 

Leaks

Viele verschweigen es, aber sie richten doch einen großen Teil des Schadens durch das Internet an: Leaks! Die illegale Weitergabe von Daten oder deren Missbrauch durch Insider. Ein(e) entlassene(r) Angestellte(r) eines Unternehmens, einer Behörde oder einer anderen öffentlichen Einrichtung, kann durch ihr/sein Insider-Wissen viel mehr Schaden anrichten, als zugegeben wird. Bekannte Beispiele zeigen, wie sensibel manche Daten sein können und wie sorglos manchmal damit umgegangen wird. Dagegen helfen keine Virenprogramme sondern nur die entsprechende Absicherung der Daten und der rechtzeitigen Widerrufe von vergebenen Passwörtern und Codes.

Auch einem kleinen Unternehmen kann durch die Weitergabe von sensiblen Daten enormer Schaden entstehen, wenn seitens der Verantwortlichen keine entsprechenden Maßnahmen rechtzeitig getroffen werden.

 

Hacker und ihr Ruf!

Wer heute Viren-Angriffe, Phishing-Mails oder Doxxing mit einem Hacker-Angriff vergleicht, sollte einmal lange darüber nachdenken, welchen Unsinn er damit in die Welt setzt. Hacker sind hochintelligente und mit tiefen Grundkenntnissen ausgestattete Verbrecher, die gezielt einen Angriff auf ein Unternehmen, eine Behörde oder einen Staat vorbereiten und auch durchführen können.

Versender von Viren, Trojanern usw. sind einfache Idioten (Scriptkiddies), denen es Spaß macht, Fehler der Systeme oder der Anwender auszunutzen, ohne dabei meist einen Gewinn zu haben. Ausgenommen der Schadenfreude! 

Als Beispiel: Ein wenig begabter Absolvent des ersten Jahrganges einer IT-Schule kann einen Virus schreiben und damit Leute nerven.

Oder: Der Auslösercode innerhalb einer Ransomware umfasst lediglich fünf Code-Zeilen und nützt eigentlich nur einen Befehl im Windows-Betriebssystem usw.

Diese Möchtegern-Programmierer mit einem wirklichen Hacker zu vergleichen ist daher einfach nur Unsinn!

Außerdem verfolgt der Hacker auch ein Ziel, für weiches er entweder entlohnt oder belohnt wird. Und das macht ihn erst zum Verbrecher im Sinne der Cyber-Kriminalität. Daher wird sich ein Hacker auch nicht die Mühe machen, irgendein kleines Unternehmen oder sogar eine unbekannte Privatperson „zu Hacken“, wie es oft in den Medien dargestellt wird.

Ein Virus einzufangen ist sicher kein „Hacker-Angriff“, daher können 99% der Anwender sicher sein, von einem richtigen Hacker verschont zu bleiben.

Ebenso kein Hacker-Angriff war der oft zitierte Vorfall, wo eine Sekretärin über Aufforderung in einem Mail 50 Millionen Euro überwiesen hat. Warum? Für die Mail-Adresse des Chefs bedarf es keiner großen Kenntnisse des Hackens und für die Dummheit der Verantwortlichen schon gar nicht.

Warum dennoch immer wieder von Hacker-Angriffen geredet oder geschrieben wird, wenn es um Phishing, Viren oder Ransomware geht? Keine Ahnung! Sensationsgier? Lust am Schreiben? Verunsicherung der Anwender? Oder nur Geschäftemacherei?

Es bleibt jedem selbst überlassen, wie er mit den neuen Medien Computer, Handy, sozialen Netzwerken etc. umzugehen hat. Fest steht aber, bei einem fundierten und leicht erlernbaren Grundwissen über den Umgang mit diesen Medien, könnten wohl mehr als 90% der Schäden vermieden werden und die großen „IT-Experten“ wären wohl arbeitslos.

Schönen Urlaub!

 

 

archiv

 

Kurze Berichte und Meinungen stehen als kleines Service von uns immer zur Verfügung. Einmal geht es um neue Software, dann wieder um Empfehlungen oder Tipps. Alles findet sich in unseren Newslettern wieder. Zum Nachlesen stehen die letzten Jahre hier zur Verfügung. Auch kann man daran erkennen, wie schnell die Zeit vergeht oder wie kurzlebig die ein oder andere Neuerung ist. Jedenfalls könnte für den einen oder anderen etwas dabei sein.

 

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