Das Geschäft mit der Angst - Erpresser-Mails!

Cyber 2Immer öfter werden Personen durch Mail-Kontakt, neuerdings aber auch durch Anrufe auf dem Handy, aufgefordert, Geldbeträge, vor allem in BitCoins, zu bezahlen, um nicht beim Dienstgeber, bei Freunden und Verwandten bloßgestellt zu werden. Dabei wird angegeben, den Router oder den Computer des Opfers mit einer Software manipuliert zu haben und man beim Besuch von „Sex-Chats“ über die installierte Kamera sogar aufgenommen worden ist.

Wer hat nicht einmal schon eine dieser Sex-Seiten besucht. Also trifft man oft ins Schwarze und aus Scham und Angst vor einer möglichen Bloßstellung werden diese Beträge, meistens zwischen 200 bis 600 Euro oder Dollar, auch bezahlt. Eine Garantie, dass keine weiteren Forderungen kommen, gibt es natürlich nicht.

Meist stellen die Erpresser dem Opfer auch eine Zahlungsfrist. Wir geben an dieser Stelle den Rat, diese Frist ohne Angst verstreichen zu lassen. Es gibt keine Aufzeichnungen, auch wenn man täglich 20 Stunden lang auf Sex-Seiten herumsuchen würde!

Neu sind die Anschuldigungen nun auch über die Handynummer. Man wird angerufen und der Untreue bezichtigt und obwohl dabei keine peinlichen Bilder angeboten werden, könnte man doch ein schlechtes Gewissen bekommen. Natürlich fragt man sich auch, wie der Anrufer die Nummer und vielleicht sogar die Mail-Adresse erhalten haben kann, aber das in in Zeiten von Social-Media wohl nicht sehr verwunderlich.

Der Hintergrund dieses Systems ist leicht durchschaubar. Einerseits gehört das Tabuthema „Sex“ immer zu den heiklen persönlichen Bereichen, andererseits ist man durch die andauernde Berichterstattung von Hackerangriffen und Ransomware verunsichert, dass die Informationen vielleicht doch echt sein könnten.

Sie sind es nicht!

Wie sollte man sich nun verhalten? Unser Tipp: Vergessen und löschen! In keinem Fall sollt man versuchen, direkt mit dem Absender in Kontakt zu treten, sofern dies überhaupt möglich ist. Dies hat nur zur Folge, dass man nun noch direkter mit dem Täter konfrontiert wird und die Drohungen sicher noch massiver werden. 

Und etwas zu bezahlen natürlich auch nicht!

Die Frage die bleibt ist, ob man diese Art der versuchten Erpressungen nun zur Anzeige bringen sollte. Nun ja, das bleibt jedem selbst überlassen. Natürlich gehört der Sachverhalt zu den sog. Offizialdelikten (= von Amtswegen zu verfolgen!), jedoch ist die Chance, vielleicht einen Täter zu ermitteln, sehr gering. Es trägt meistens nur zur Steigerung der Statistiken bei, als zur Aufklärung. Wem es also hilft, dem bleibt dieser Weg offen, auch wenn es meine ehemaligen Kollegen wohl nicht gerade erfreuen wird.

 

Zusatz: Laut letzter Mitteilung des BMI im April 2019 soll man derartige Mail nun doch zur Anzeige bringen. Es soll zumindest statistisch erfasst werden, wieviele Betroffene es gibt und wann derartige Mails vermehrt auftreten.

Über die Sinnhaftigkeit lässt sich streiten, denn Täter werden damit vermutlich nicht gefasst werden.

IT-Vorträge: Angstmacher oder Berater?

Cyber 2Natürlich versuche auch ich, immer auf den neuesten Wissensstand zu sein und besuche auch selbst Vorträge über IT-Sicherheit. Was mir dabei aber untergekommen ist, hatte mit plausibler Erklärung einfacher Maßnahmen nichts zu tun. Aus den Vorträgen zweier gebildeter Herren war eigentlich nur deutlich zu hören, dass man die Sicherheit den „Experten“ überlassen solle und dafür natürlich viel, viel Geld ausgeben soll.

Bereits nach den ersten Einführungen und einer sehr ausgiebigen Vorstellung der besonderen Leistungen der handelnden Personen, war klar, in welche Richtung der Vortrag gehen würde. Mit Fachbegriffen wurde nicht gespart und aus den immer ratloser werdenden Gesichtern der Zuhörer konnte man erkennen, dass nach der ersten Stunde viele nicht mehr mit den Ausführungen mithalten konnten.

Musste das sein? Einfache Erklärungen, die rasch Schäden vermeiden würden, kamen fast nicht zur Sprache. Dafür wurde ausgiebig über Firewalls, Virenschutz und "Experten" berichtet. Datensicherheit fand überhaupt nur noch in der „Wolke“ statt und kein einziges Wort wurde über Systemtrennung oder Systemwechsel verloren.

Auf meine Frage in der Pause an einen Herrn Magister, warum eigentlich nie das Wort „alternative Systeme“ oder gar „MacOS“ zu Sprache kommen, wurde lediglich mit einem müden Lächeln darauf hingewiesen, dass diese Systeme sowieso nur wenige haben.

Und da wären wir wieder beim Thema: Man will seitens der eingefleischten EDV-Gemeinde davon gar nichts hören, denn dann würden eben diese Herren und viele andere in dieser Branche wohl auch sehr viel weniger verdienen.

Ebenso wurde der Frage, warum man eine Computer gesteuerte Maschine oder ein Schlüsselsystem für Hotels im selben Netz wie das Gäste-Internet haben soll, ausgewichen, weil das eben nicht üblich sei und der Aufwand dafür sich nicht lohnen würde. Aufwand? Welcher Aufwand? Ein zweiter in sich geschlossener Netzbereich ist ein zusätzlicher Aufwand?

Spätestens dann sollte dem Zuhörer klar gewesen sein, dass hier andere Interessen im Spiel waren als IT-Sicherheit.

Mein Fazit: Die Herren hatten von einfacher IT-Sicherheit für Normalsterbliche keine Ahnung und dachten nur ans Geldverdienen!

Mac Server und die Gerüchte

 

Und dann war da noch ...

50px OS X Logo svg... eine von vielen Anfragen und Gerüchten betreffend Server mit MacOS X! Daher einige allgemeinen Informationen für einige Unverbesserliche, die es sich zur Gewohnheit gemacht haben, eigentlich so über alles was Apple betrifft, herzuziehen. Wie die Erfahrung der letzten Monate gezeigt hat, werden Serverlösungen bzw. deren Neuinstallationen immer noch als "... gewaltige Investition", verbunden mit  "... hohen Kosten" usw. von der Micro-Gemeinde angekündigt und leider auch immer noch verkauft. Dabei werden "unbedingt erforderliche" Kosten für Backup-Systeme im fünfstelligen Bereich als "normal" bezeichnet und Installationszeiten und -kosten in fast ebensolchen Größenordnungen angeboten. Dazu werden ebenso "unbedingt erforderliche" Serviceverträge, die über Monate und Jahre weitere Kosten verursachen, angekündigt und auch abgeschlossen. Schluss damit! Wer sich wirklich einmal für eine extrem schnelle und leistbare Serverlösung mit entsprechend schnellem Backup-System interessiert, sollte einmal bei uns nachfragen. Dabei ist es egal, ob als Clients weiterhin PC in Verwendung sind, weil sich viele mit verschiedenen Softwarelösungen eigentlich an die jeweilige Firma "verkauft" haben, ob ein "gemischtes System" oder eine reine Apple Lösung gefragt ist. Die Kosten dafür sind leistbar geworden und wer es auch nicht glauben will: Für Apple Systeme werden üblicherweise keine Serviceverträge abgeschlossen!

Und warum? Weil es eigentlich nicht erforderlich ist. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wie oft oder eigentlich wie wenig Servicearbeiten an einer Apple Station erforderlich sind. Wer darauf achtet, kann die wichtigsten Arbeiten selbst durchführen und die lassen sich in kurzer Zeit erklären. Ist einmal ein "Service" fällig, ist auch das mit geringem Zeitaufwand möglich, ohne dafür laufende Kosten in Anspruch nehmen zu müssen. Was Updates, Programmänderungen und Ähnliches betrifft, das kann auch über Fernwartung betreut werden, die ebenfalls sehr wirtschaftlich ist. Was damit gesagt werden soll ist der Umstand, dass viele Firmen es bisher so gewohnt waren, bei zwei, drei oder mehr Geräten auch gleich einen "Techniker" mieten zu müssen. Umdenken ist angesagt! Gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die sich bisher gescheut haben oder auf Grund der Schlechtrederei dieser Themen, keine oder eine veraltete Serverlösung verwenden, bieten sich die Apple Lösungen geradezu an.

Nichts hält ewig und kein System ist unfehlbar - aber wirtschaftlicher als alles andere ist Apple bestimmt. Und allen eingfleischten und fast militanten Win-Anwendern sei wieder einmal mitgeteilt: Es gibt immer noch keine Viren am Mac!

 

Jetzt wird's ruhiger!

 

Organisatorisches in eigener Sache!

 

Roboter2

Mit Jahresbeginn 2018 haben bei uns einige kleine organisatorische Änderungen stattgefunden. Diverse Agenden wurden an unseren Partner Manfred Fink, der Fa. digimatik, abgegeben.

Mit Erreichung meines Pensionsalters soll es nun etwas ruhiger bei mir werden (siehe linkes Bild) und ich werde mich mehr auf unsere Beratungen, Kurse und Vorträge konzentrieren. Macht für unsere Kunden eigentlich keinen Unterschied, da es diese Arbeitsteilung schon immer gegeben hat und Manfred Fink und ich schon seit mehr als 20 Jahren zusammenarbeiten.

Lediglich die Tonstudios und ein paar grafische Ratschläge werden nach wie vor in meinen Agenden verbleiben. Und mein persönliches Steckenpferd, die Internet-Sicherheit, kann ich als langjähriger Angehöriger des Polizeidienstes natürlich auch nicht sofort abgeben. Und für Rat und Tat bin ich ja immer noch zu haben.

An dieser Stelle also ein Danke, an alle anderen Kunden, für die wirklich langjährige Treue, die mir gezeigt hat, dass ich in den letzten 33 Jahren doch nicht alles falsch gemacht haben kann. 

Freundlichst Gerhard Sykora

Magma ExpressBox 3T

 

Magma T3 Pack

 

Eben noch rechtzeitig, wenn auch für den Newsletter etwas spät, ist die Magma ExpressBox 3T bei uns eingetroffen. Sofort ausgepackt und mit einer HDX Karte bestückt wurden die ersten Test durchgeführt. Man kann sagen: Sie hält was sie verspricht.

Aber zurück zum Anfang. Nach der längeren Wartezeit für die ersten Auslieferungen waren wir umso mehr gespannt, was da auf uns zukommen wird. Natürlich darf man keine Wunder erwarten, aber einige kleine Sensationen sollten es doch sein. Schließlich muss der nicht gerade günstige Preis irgendwo gerechtfertigt werden.

Die ExpressBox 3T wird in schmucker Verpackung, mit einem zusätzlichen Lüfter(!) und einer praktischen Nylontasche für den Transport ausgeliefert. In der recht kurzen Einführung zur Installation (mehr braucht man auch nicht) sind die wichtigsten Handgriffe beschrieben, so dass es keiner weiteren Nachschau auf Forenseiten usw. bedarf. Auch die Erklärung für den zweiten Lüfter findet sich in dieser Installationsanleitung. Man sollte den Lüfter ab einer Leistung von 20 W zur zusätzlichen Kühlung verwenden. Mitgedacht, kann man sagen.

 

Magma T3 openDie Box selbst ist gefällig gebaut, aber beim Gehäuseblech hätte man etwas mehr an Stärke verwenden können. Die Öffnung ist "Mac like" einfach (ein Schraubverschluss) und man gelangt nach dem Öffnen des Deckels sofort ins gut einsehbare Innere. Die Kabel sind aufgeräumt und man erreicht den zur Anspeisung von PCIe Karten erforderlichen Power Connector sehr einfach. Der Einbau der Karte war problemlos und rasch vollzogen.

 

Nach dem Anschluss an den Rechner mittlels optionalen Thunderbolt Kabel schalteten wir erstmals den IMac mit der nun integrierten T3 Box ein. Erster Schreck, der Standard Lüfter erzeugte ein recht lautes und unangenehmes Laufgeräusch, was aber nach wenigen Sekunden in ein leises Surren überging. Damit wird man leben müssen. Jedoch geht aus der Beschreibung auch hervor, dass man durch Umstecken von Jumpern auch in einen "Silent Mode" schalten kann. Ungewohnt war lediglich, dass man die 3T Box weder aus- noch einschalten kann. Die unübersehbare LED Leuchte in Blau an der Frontseite zeigt lediglich an, dass man über Thunderbolt in Verbindung mit einem Rechner steht.

Magma T3 Light

 

Mit dem Start von Pro Tools 10.3.1 auf dem Rechner, einem iMac 21.5" mit i5 Prozessor, 16 GB RAM, waren aber alle Bedenken zerstreut. Das Programm lief in fast atemberaubender Geschwindigkeit los. Umschalten während des Betriebes verlief wie gewohnt störungsfrei. Eine Vielzahl an Parametern und auch an virtuellen Instrumenten wurde bis zum Anschlag hinzugefügt und wieder entfernt, ohne das man merkte, nicht auf einer MacPro Maschine zu arbeiten.

Das selbe führten wir dann auch mit einem MacBook Pro 13", mit 16 GB RAM und SSD Laufwerk durch. Das Umstecken dauerte keine Minute. Und auch auf diesem System kam die ganze Kraft des Pro Tools HDX Systems zu Tage. Auch dabei waren keine merklichen Nachteile gegenüber dem "Großen Bruder" merklich.

In beiden Fällen war lediglich ungewohnt, mit dem "Big System" Pro Tools HDX auf den "kleinen" Computern arbeiten zu können.

 

Magma T3 iMac

 

Fazit:

Mit dem Einsatz der Magma ExpressBox 3T sind alle Anwender, welche bisher auf den doch recht kostenintensiven MacPro angewiesen waren erlöst. Auch werden damit viele Probleme von Besitzern der neuen MacBooks ohne der 34er Schnittstelle, die bisher als "Outdoor" Systeme verwendet worden sind, gelöst, denn sie können nun wieder hochqualitative Aufnahmen an unterschiedlichsten Orten mit Pro Tools HD oder HDX Systemen über die Thunderbolt Schnittstelle durchführen. Die Unabhängigkeit von einem Mac Pro hat aber ihren Preis: 1.490,00 Euro (inkl. MwSt.).

 

Und trotzdem: Wer den Rechenstift zur Hand nimmt und vergleicht, wird darauf kommen, dass ein System wie z.B. ein iMac 27" plus Magma ExpressBox 3T nicht mehr kostet als ein guter MacPro ohne Schirm. Ein Mac Pro mit einem 27" Apple Display ist sogar um mehr als 500,00 Euro teurer als die erste Variante. Wer also an Alternativen denkt, kann den Preis der Magma ExpressBox 3T auf diese Art sogar kompensieren.

 

Unterm Strich bleibt, dass jedem der derzeit an eine Erneuerung, Erweiterung oder den Einstieg in die Welt von Pro Tools HD/HDX denkt, eine überlegbare Alternative zu den bisherigen Erfordernissen geboten wird.

 

TIpps:

Wer sich dafür Interessiert, kann im Netz auf eine große Anzahl von Videos über die Installation von Karten, auch der HDX Karte und noch vielen weiteren Anwendungsbeispielen betreffend der Magma EpressBox 3T zurück greifen. 

 

Ebenfalls zum Thema und auch schon getestet gehören natürlich auch die Anwendungen von Grafik- und Videokarten, welche nun auch den Besitzern von iMac und MacBook Pro zur Verfügung stehen. Es haben alle (NVIDEA und AVID) funktioniert und lassen über die nun verfügbare Thunderbold Power auch mit diesen Geräten kaum Wünsche offen.

 

 

sichersicher2Während sich die Meldungen über Millionenschäden in den Medien überschlagen und die Anwender immer unsicherer werden, gibt es einfache Methoden, sich vor Schäden durch das Internet wirksam zu schützen.

Bei diesem Vortrag können Sie selbst wählen, welche der Lösungen für Sie und Ihr Unternehmen in Frage kommen könnten. Alles unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und neutralen Beobachtung der bisherigen Schadenserkenntnisse. 


Zitat vom Vortragenden: "Wir betreuen derzeit etwas mehr als 250 Kunden mit mehreren Stationen, Servern und Netzwerken. In den letzten 5 Jahren hatten wir in einem Fall einen Schaden durch eine Ransomware, der in kanpp einer Stunde wieder repariert gewesen ist!"

 

Das Geschäft mit der Angst - Erpresser-Mails!

Wie soll man sich verhalten?

Zum Bericht>>

 

Und noch ein Bericht zum Thema:

IT-Vorträge: Angstmacher oder Berater?

Zum Bericht>>

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