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Apple-Tipp 09/2010

Zu jedem Apple eine Festplatte. Seit dem Betriebssystem 10.5 (Leopard) verfügt jedes Modell über die Gratis-Software "Time Machine". Dieses Programm ermöglicht eine automatisierte stundenweise Datensicherung aller auf dem Computer befindlichen Programme und Dateien sowie der bis dahin angeschlossenen externen Festplatten. Die stündlichen Backups werden letztlich zu wöchentlichen Backups zusammengezogen, so dass pro Monat im Schnitt 4 bis 5 vollwertige Sicherungsblöcke verbleiben.

Die Daten sind unkomprimiert und erlauben daher auch einen direkten Zugriff auf zurückliegende Versionen von Programmen oder Dateien. Über das Programm selbst kann man aber auch gelöschte oder irrtümlich überschriebene Daten mit "Wiederherstellen" neu aktivieren.

Einziges Erfordernis ist eine externe Festplatte (bei allen Modellen ausgenommen der MacPro Serie) die nach Möglichkeit über FireWire 400/800 Anschlüsse verfügen sollte. USB reicht zwar aus, aber warum sollte man einen schnellen Rechner unnötigerweise einbremsen. Die Größe sollte etwa dem vierfachen der zur Verfügung stehenden Speichermenge entsprechen, da damit ein relativ langer Zeitraum der Datensicherung erreicht werden kann.

Besitzer eines MacPro haben die Möglichkeit, dafür auch eine interne Festplatte zu verwenden, da diese Geräte über insgesamt vier Festplatten-Einschübe verfügen. Auch hier gilt, schneller ist besser und man sollte beim Ankauf auf Geräte der 7200 rpm Serie zurückgreifen.

Als herausragendster Vorteil eines "Time Machine Backups" kann man die geringe Ausfallszeit bei einem Rechnerschaden anführen. Nicht nur, dass der drohende Datenverlust auf 59 Minuten reduziert wird, ist auch die gesamte Wiederherstellung des Systems in kurzer Zeit abgeschlossen. Somit sind auch die Kosten für eine Wiederherstellung geringer und die Ausfallszeit des Arbeitsplatzes auf ein Minimum reduziert.

Natürlich gilt diese Variante nur für Einzelplätze oder mobile Geräte, die nicht permanent in ein Server-Netzwerk mit entsprechender Datensicherung eingebunden sind. Die Erfahrung hat bisher gezeigt, dass man mit einem "Time Machine Backup" im Rücken auf jeden Fall ruhiger schlafen kann. Da die einzige Investition eine neue oder zusätzliche Festplatte ist, sollte sich jeder "Einzelplatz-User" zu diesem Schritt entschließen - der Rest ist ja gratis!

 

01.09.2010

 

tipps

Natürlich hat man das eine oder andere schon irgendwo gelesen. Aber hin und wieder kann es nützlich sein, ein Thema erneut in Erinnerung zu rufen. Unsere Tipps richten sich zumeist nach den aktuellen Kundenanfragen. Und so wollen wir einiges an dieser Stelle in Erinnerung bringen.