Newsletter Juli - August 2018

 

mojaveAm 4. Juni 2018 fand wieder die alljährliche WWDC 2018 statt, bei welcher Apple einen Überblick über die im jeweiligen Jahr kommenden Neuerungen bei Betriebssystemen und Programmen zeigte. Abgesehen von der wirklich beeindruckenden Videowall im Ultra-Cinema-Format, waren die ersten Reaktionen von eher langweilig bis begeisternd. Für Nörgler und Begeisterte war also alles vorhanden. Natürlich kann nicht jeder alles brauchen, was so vorgestellt worden ist. Aber je größer das Angebot, desto mehr kann man daraus wählen. Und was man nicht braucht, muss man ja nicht verwenden! Oder?

 

Ab in die Wüste!

Vor einigen Jahren schrieb ich an dieser Stelle, dass den Apple Machern nach Panther, Tiger, Leopard, Lion, Mountain Lion usw. die Katzen ausgegangen wären. Nun ja, nach einigen Ausflügen in die Berge (Yosemite, El Capitan, Sierra usw), landen wir mit der nächsten Bezeichnung des Betriebssystems in der Wüste. Version 10.14 heißt also: Mojave!

Halb so schlimm, denn was macOS 10.14, iOS 12, watchOS und auch Apple TV 4K ab dem Herbst bringen werden, birgt einiges an Erweiterungen und Verbesserungen. Vor allem wurde auch an der Performance der einzelnen Programme gedreht, sodass auch Modelle ab dem Jahr 2013 eine Verdoppelung der Geschwindigkeiten bei den wichtigsten Tätigkeiten erfahren sollten.

Und was an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben sollte: Die Betriebssysteme und alle Updates sind natürlich gratis! 

 

iOS 12

iOS12 2stellt auch 12 neue oder erweiterte Funktionen vor, wobei einige sehr brauchbar sein werden. Praktische Helferlein wie die Speicherung von „ShortCuts“ für Siri haben nicht nur Unterhaltungswert, sondern bergen eine Vielzahl von Erleichterungen für den Alltag. Natürlich nur für jene, die das auch nutzen wollen.

Absolut brauchbar ist aber sicher die Möglichkeit, über Group FaceTime nun Konferenzen mit bis zu 32 Teilnehmer abzuhalten. Ohne irgendwelche Mehrkosten! Noch vor wenigen Jahren haben Firmen für derartige Lösungen hunderttausende Euros ausgegeben, und trotzdem hat es nicht immer sorgenfrei funktioniert.

„Voice Memos“ gibt’s dann auch erstmalig für die iPads, RAW Unterstützung, Passwort-Manager und Datentracking gehören dabei auch zu den eher nützlichen Dingen. Memoji, für einen eigenen Avatar, gehört sicher eher zu den Fun-Artikeln, hat aber sicher hohen Unterhaltungswert.
Es zahlt sich aber in jedem Fall aus, im Nachhinein einen Blick auf die letzte Keynote zu werfen, um mehr darüber zu erfahren.

 

Mojave

mojave2Auch das neue Betriebssystem macOS 10.14, Mojave, birgt einiges an Neuerungen, die nützlich sein können. So kommen Sprachmemos und die Home-Steuerung nun auch auf den Mac, welche vorher nur als App für iPhone und iPad zur Verfügung gestanden sind.

Augenscheinlich - im wahrsten Sinne des Wortes - wird sicher die sehenswerte Neuerung für den Zeit gesteuerten Schreibtischhintergrund, was sicher ein Novum auf dem Markt darstellt.

Fortschritte gibt es auch in der Bildbearbeitung, der Dateiverwaltung und vieler Finder-Aktionen. Fällt unter die Bezeichnung: "Sicher nützlich!" und hebt den Bedienerkomfort gegenüber anderen Anbietern wieder erheblich an.

Auch in punkto Sicherheit wurde einiges getan und sowohl die Schutzfunktionen der verwendeten Apps als auch der Umgang mit dem Web (Tracking-Schutz) wurden erweitert.

Man könnte sagen: „Die Wüste lebt!“, denn Mojave stärkt auch die Funktionen der älteren Mac’s wieder um einiges, also kann man sich auf den Herbst freuen.
Wer mehr über alle Neuerungen sehen möchte, dem empfehlen wir, wie schon erwähnt, sich auch die Keynote einmal anzusehen.

 

Urlaub? Na, jetzt erst recht!

sonn19Wer sich schon ganz am Anfang in das Ferien übliche Verkehrschaos gestürzt hat, dem senden wird unsere Urlaubswünsche nun nach. Allen anderen empfehlen wir, stressfrei und locker die verdienten Urlaubstage zu erwarten oder anzutreten. In diesem Sinne, schöne und erholsame Urlaubstage, keinen Stress und mit Freude genießen.

 

 

 

 

 

Newsletter Mai 2018

 

Nach der endlosen Serie von Messen und Ausstellungen ist den Anbietern wie AVID und Apple ein wenig die Luft ausgegangen. Also Zeit für ein fast immerwährendes Thema: Cybercrime! Schon wieder wurde daüber berichtet und auch das derzeit aktuellere Thema betreffend der Datenschutzverordnung wird in den Hintergrund gerückt. Dies sich auch deshalb, weil noch die wenigsten wissen, wie damit umzugehen ist. Und dann gab es wieder die Werbekampagne einer Firma, welche die besten Virenschutzprogramme für Apple getestet haben will. Sehr wohl mit einer mehrmaligen 5-Sterne Bewertung für das eigene Programm. Nochmals: Es gibt immer noch keine Viren für MacOS, also schade um jeden Cent!

 

Apple vs. den Rest der Welt

finder iconManchmal muss man wirklich glauben, dass Fake News auch bei uns immer mehr in die Berichterstattungen einziehen. So wurden wieder einmal die Schäden durch Cybercrime in Milliardenhöhe beziffert, aber nie dazu gesagt, wie sich diese Summen eigentlich aufteilen.
Vorweg: Cybercrime hat mit einem Schaden, den ein Unternehmer durch Virus- oder Ransomware erleidet nur indirekt zu tun. Alleine diese Schäden könnten durch gut ausgebildetes Personal enorm verringert werden. 
Ein weiterer Faktor, der bei allen Berichten leider fehlt, ist der Umstand, dass von allen diesen Angriffen nur PC gestützte Systeme betroffen sind. Kein einziger Mac-Anwender hat jemals durch Viren oder Ransomware einen Schaden erlitten.
Unternehmer, aber vor allem deren EDV-Betreuer, nehmen gerne in Kauf, bestehende Systeme aufwändigst weiter zu führen, bevor an eine Umstellung oder eine Erneuerung gedacht wird. Hauptargument dabei ist, dass man eine spezielle Software verwendet, die eben nur mit diesem System läuft. Eben das sind aber die Ursachen, vom jeweiligen Anbieter dieser Software abhängig zu sein.
In vielen Fällen sind EDV-Betreuer und Software-Lieferant identisch. Ist das auch bei Ihnen der Fall? Natürlich kann man in derartigen Konstellationen keine Vorschläge für einen Wechsel erwarten, denn dann würde der Anbieter den Kunden verlieren.
Denkt man zurück, so wird man feststellen, dass die meisten „speziellen“ Programme aus einer Zeit stammen, die schon etwas zurück liegt. Es wurden zwar brav neue Versionen und Anpassungen angeboten, aber in der Grundprogrammierung wurde meist nichts geändert. In der Zwischenzeit gibt es vermutlich bessere Codierungen, schnellere Lösungen und vieles mehr, was jedem Unternehmer vermutlich viel Zeit und Geld sparen würde. Viele Unternehmer stecken aber in langjährigen und teuren Verträgen fest und sind daher an den bestehenden Anbieter gebunden. Diese Abhängigkeit gibt es bei heutigen seriösen Anbietern nur noch in wenigen Fällen.
Seriöse Anbieter bieten ihre jeweilige Software auch für andere Systeme an und überlassen so dem Unternehmer die Entscheidung über das Betriebssystem und damit über dessen Sicherheit. 
Auch das oft zitierte Preisargument - Apple Geräte sind viel teurer - lässt sich durch einfachste Informationen widerlegen. Rechnet man Kosten für Lizenzen, Mehraufwand für Sicherheit und Wartungsverträge sowie entstandene Schäden zusammen, kann man sich schon mehrere Luxus-Apple Systeme leisten. Diese Wirtschaftlichkeit ist längst erwiesen, wird aber gerne und bewusst verschwiegen.
Was oft fehlt, ist die richtige Information. Es wird aber auch wenig angeboten. Die Tipps und Ratschläge vieler Organisation gehen immer in die Richtung EDV-Experten aufzusuchen und noch mehr in die bestehenden Systeme zu investieren. Kein Vorschlag geht in die Richtung, auch einmal über den Wechsel des Systems nachzudenken.
Machen Sie sich selber einmal schlau. Holen Sie eine andere Meinung ein und konfrontieren Sie damit Ihre bisherigen Ratgeber und Lieferanten. Sie werden staunen, was dann für Ausreden auf Sie zukommen werden.

Newsletter März 2018

 

 Maerz

 

Wenn die bitterkalten Tage zu Ende gehen, lacht am Monatsende der Frühling ins Haus. Man kann nur hoffen, dass dann alle auch rechtzeitig aus dem Winterschlaf erwachen. Denn der Jahresanfang verlief eigentlich so ruhig, dass man annehmen konnte, viele haben diese Zeit verschlafen. Jetzt geht’s aber wieder los und daher ab in die neue Jahreszeit!

 

APPLE - schon wieder?!

finder iconEs vergeht kein Monat, dass nicht irgendwo und irgendwer einen Fehler in einem Betriebssystem, einem Chip oder in sonstigen Anwendergeräten findet oder gefunden hat. Diesmal war es ein seit zwei Jahren (!) bekannter Fehler in der Codierung. Nur Komisch, dass das bisher niemanden gekratzt hat.
Und dann war da noch die Möglichkeit, mit dem Übersenden einer bestimmten Zeichenreihe diverse Apps zum Absturz zu bringen. Natürlich hat Apple darauf reagiert und die diversen Updates für alle Systeme sind bereits zum Download bereit.
Interessanter ist dafür aber ein Beitrag der Fa. Bombich, welcher auf einen Fehler beim Erstellen von Disk Images unter dem neuen APFS System hinweist. Das wäre wirklich zu beachten. Warum geht es. Wer auf einem APFS System ein Disk Image erstellt, muss nach der Erstellung feststellen, dass möglicherweise ein Teil der Daten verloren gegangen ist. Eine Kontrolle ist daher immer anzuraten, bevor man die Originaldatei löscht. Schuld trägt eine nicht vollständige Erfassung des zur Verfügung stehenden Speicherplatzes, der zu diesem Dilemma führen kann. Man kann sicher sein, dass Apple auch dafür bald eine geeignete Lösung parat haben wird. Bis dahin sollte man aber jedenfalls darauf achten.
Nobody is perfect - aber Apple ist sicher noch viel perfekter als die anderen!

 

AVID!

Avid Logo 18Mit der Veröffentlichung der neuen Versionen von Pro Tools und den dazu gehörenden PlugIns, sieht die Vorschau auf den März bisher keine umwerfenden Neuerungen vor. Außer, dass man vielleicht an dieser Stelle wieder alle User erinnern sollte, die jeweiligen Support- und Upgrade-Pläne rechtzeitig zu erneuern.
Ganz anders sieht aber die Vorschau auf den April aus. Da wird es so richtig rund gehen.
Beginnend mit der AVID Connect von 6. bis 8. April in Las Vegas, schließt sozusagen nahtlos die NAB Show 2018 vom 9. bis 12. April, natürlich auch in Las Vegas, an. Etwas überschneidend, findet auch vom 10.- 13. April in Frankfurt die Prolight + Sound Messe statt. Da werden sich die Techniker von AVID wohl ein wenig aufteilen müssen.
Last but not least können Freunde von Moskau aber noch im März, vom 29. bis 31., die dort stattfindende CPS 2018 (Cinema Production Service) Exhibition in den Spielplan aufnehmen.
Also für Abwechslung sollte im April gesorgt sein. Dafür kann es im März auch ruhiger abgehen.

 

Coffetime?! 

coffetimeEs wäre mal wieder soweit: Im März planen wir eine Coffeetime für unsere Apple Kunden. Was ist das? Bei Kaffee und Kuchen werden in lockerer Runde etwa drei Stunden lang die Neuerungen im Betriebssystem, der allgemeine Umgang damit - sozusagen eine Betriebsanleitung - besprochen und Fragen, die sich in der Zwischenzeit ergeben haben sollten, beantwortet. Und das alles ist natürlich gratis für unsere Kunden oder solche, die es noch werden wollen. Wer also Interesse hat, möge sich bitte anmelden, damit wir die entsprechenden Vorbereitungen treffen können. Termin und Ort sind noch nicht fixiert, da wir erst die mögliche Teilnehmerzahl wissen müssten. Vermutlich wird es aber der dritte oder vierte Samstag Vormittag im März sein. Also - einfach mal anfragen!

Newsletter Juni 2018

 

Ordner DatenschutzDSGVO - sollte zum Unwort des Jahres gewählt werden. Abgesehen davon, dass der Zungenbrecher bei „normalen“ IT-Anwendern schaudern hervorruft, werden wohl zigtausende im Moment, gewollt oder ungewollt, in einen zivilrechtlich strafbaren Raum gerückt, wofür sie gar nichts können. Denn nicht einmal die Vortragenden der neuen Verordnung sind sich darüber einig, wie der neue Verordnungstext tatsächlich in die Tat umgesetzt werden kann. Am Ende bleibt eine EU-Verordnung, die wie viele andere, kaum exekutiertbar ist und es wird wohl sehr lange dauern, bis der Rest der Welt das begriffen hat.

Trotzdem wurden diverse Rechtsanwälte bereits am Tag der Einführung(!), dem 25. Mai 2018, von ihren Konkurrenten mit den ersten kostenpflichtigen Abmahnungen konfrontiert. Es leben die Vernaderer, die auf derart Sinnloses nur gewartet haben.

Ach ja - und trotzdem werden Sie auch weiterhin jeden Tag von ungewollten Gewinnbenachrichtigungen, ransomverseuchten Banken-Mails und sonstigen Unrat zugemüllt werden. War’s das?

 

IT-Sicherheit oder Abzocke!

Gehören Sie auch zu den Unternehmern, die im Moment vor einem Angebot für Ihre „neue“ IT-Einrichtung sitzen und sich bei den vielen Zahlen und Fachbegriffen nicht auskennen? Oder hat Ihr EDV-Betreuer schon sein OK gegeben, Ihnen eine weitere Investition einzureden, von deren Erfolg Sie noch nicht überzeugt sind? Na, dann wäre es doch an der Zeit, eine weitere Meinung einzuholen!

Zu den derzeit am meisten angebotenen und unnötigsten Erweiterungen einer IT-Anlage gehören sicher die sog. „Hardware-Firewalls“!. Teuer und vor allem Service-Intensiv, bringen Sie einem Unternehmen nur einen scheinbaren Erfolg im Kampf um die Sicherheit der Anlage. Vor allem bei Klein- und Mittelbetrieben kommen diese Angebote derzeit in Mode. Richtig ist, dass derartige Firewalls einen direkten Hacker-Angriff verzögern oder abwehren können. Richtig ist aber auch, dass kein Unternehmen dieser Größenordnung einem derartigen Angriff ausgesetzt ist.

Schäden, die in Hotels, in der Kleinindustrie und bei sonstigen Dienstleistern auftraten, waren alles keine „Hacker-Angriffe“ sondern lediglich Verseuchungen mit Viren oder einer Ransomware. Und davor schützt eine Hardware-Firewall in keiner Weise.

Besser und zielführender ist es, eine derartige Investition in die Ausbildung oder Schulung der Angestellten und/oder in eine bessere Organisation der bestehenden IT-Anlage zu planen. Dadurch hat man auch keine unnötigen Folgekosten und einen wesentlich besseren Beitrag zum Schutz der IT-Anlage geleistet.

Die Vermischung der Begriffe „Cyberkriminalität“ - also ein richtiger „Hackerangriff“ - im Zusammenhang mit einer Ransomware oder einem Virus, werden zwar immer noch propagiert, sind aber grundsätzlich falsch. Schadsoftware, die planlos im Internet verbreitet wird, hat zwar einen Verursacher, aber letztlich trifft doch der Anwender die Entscheidung, darauf hereinzufallen oder nicht. Wer also Schaden durch diese Software erleidet, kann oft keinen Täter benennen und auch im Strafrecht gibt es davor keinen vorbeugenden Schutz. Schäden im eigenen Unternehmen entstehen daher ausschließlich durch nicht ausreichend geschultes Personal und/oder einer nicht zeitgemäßen Datensicherung. Aber unsere „Experten“ werfen immer noch alles in einen Topf und damit ist niemand geholfen.

Helfen Sie sich selbst und fragen Sie einmal bei uns nach!

 

Jetzt schon Sommerpause?

wwdc2018Nein! Apple Event WWDC von 4. bis 8. Juni 2018 im McEnery Convention Center, San Jose, CA!

Bei unseren Lieblingsfirmen und Software-Herstellern Apple und AVID war es lange sonderbar ruhig. Das neue iPad mit Pencilfunktion von Apple wurde recht leise eingeführt und auch bei AVID herrscht seit der Einführung des neuen Multi-Interfaces kaum Bewegung. Nun kommt aber wieder Bewegung in die Sache und bei der Worldwide Developers Conference kommen gerüchteweise wieder einige neue Software-Versionen und Modelle zur Vorstellung und Präsentation. Na dann schau ma mal!

 

AVID und der Plan!

Leichte Verärgerung bei den Kunden von AVID hat die recht restriktive Maßnahme hervorgerufen, dass eine einmalige Terminversäumnis für einen bestehenden Supportvertrag gleich den Wiedereinstiegspreis aktiviert, der doch um einiges höher liegt, als der Preis für die Verlängerung. Man könnte sich dabei vielleicht auf dem Kulanzwege und einer Fristenlösung noch etwas einfallen lassen.

Da es doch einige Themen für den Juni gab, die zu bereden waren, werden wir über die WWDC 2018 gesondert oder im nächsten Newsletter berichten.

 

 

Newsletter Februar 2018

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Es war wieder soweit: Die NAMM Show in Anaheim hatte ihre Pforten geöffnet. Alles was in der Musikbranche Rang und Namen hat, war dabei vertreten. Natürlich auch AVID sowie eine Vielzahl an Erzeugern von Interfaces jeder Art mit den neuesten Ideen der jeweiligen Entwickler. Interessant wird wahrscheinlich das neue Universal Audio Interface Arrow, das die „kleinen“ IF ergänzen wird. In der selben Klasse findet sich auch das neue Audient ID44 Interface, das in fast der selben Preisklasse, aber mit mehr Features aufhorchen lässt. Die Reihe ließe sich nun endlos fortsetzen, denn der Markt ist so richtig in Aufbruchstimmung geraten. Kein Wunder, ist ja wieder ein neues Jahr!



AVID Nomen est omen!

pt 2018AVID hat nun die neue Benennung der Pro Tools Versionen durchgeführt und hält sich ab nun an die Jahre und Monate der jeweiligen Veröffentlichung einer Version. Also, die derzeit verfügbare Version 2018.1 ist im daher jetzt im Jänner erschienen. 
Neu sind unter anderem die Möglichkeiten der Erstellung von Spur Presets, wobei die bevorzugten Effekte, Stimmeinstellungen und Spur-Einstellungen einfach abgelegt und damit neue Sessions in kurzer Zeit gebildet werden können. 
Innerhalb der MIDI Bearbeitung wurden neue Bearbeitungswerkzeuge eingebracht, um die jeweiligen Noten rascher und einfacher bearbeiten zu können. Auch das Mix-Fenster wurde erweitert und man kann nun mit neuer Grafik die EQ-Kurven in Echtzeit sehen. 
Wer letztlich seinen iLok beiseitelegen möchte, hat die Möglichkeit, seine AVID Lizenzen in der iLok Cloud abzulegen. Erspart einen USB Port und vor allem, das Verlieren des guten Stücks. Aber Achtung! Noch nicht alle anderen Anbieter unterstützen diese Möglichkeit, weshalb man den iLok für einige Anbietern nach wie vor parat haben muss.



APPLE und die Chips!

Das Chips nicht nur zum Essen sind, weiß jeder und auch dass damit die CPU der jeweiligen Geräte gemeint sind. Was aber der Wirbel um die Fehler in den Chips von Intel, AMD oder ARM ausgelöst hat, ist schon fast mit Weltuntergangsstimmung zu vergleichen. 
Natürlich - Spezialisten könnten Missbrauch betreiben. Aber wieso erst jetzt? Wie am Rande auch bekannt wurde, bestehen die Mängel ja schon seit 20 Jahren. Und wer sich erinnert, wird die Schlagzeilen zur damaligen Zeit vielleicht auch noch im Kopf haben. 
SPECTRE und MELTOWN heißen die Lücken heute und man hat tunlichst verschwiegen, wann diese zum Tragen kommen. Für normal sterbliche Anwender, also die Masse, spielen diese Lücken keine Rolle, also bitte jetzt nicht in Panik verfallen!
Trotzdem gibt es einige Stilblüten die nicht verschwiegen werden sollten. So hat Microsoft seinen ersten Patch vom Jänner bereits wieder zurückgezogen, da die Lücken nur zum Teil geschlossen wurden und zB.: SPECTRE 2 immer noch offen geblieben ist. Manuell herunterladen und Installieren heißt wieder viel Arbeit für die EDV-Firmen. 
Auch AMD hat ein Whitepaper veröffentlich, in welchem verschiedene Methoden erklärt werden, um das etwaige Ausnützen der Lücken zu verhindern. Letztlich benötigt man aber auch bei einigen Prozessoren ein BIOS-Update, was für viele wieder heißt, die EDV-Firma zu verständigen. Schade ums Geld! 
Linux-Erfinder Linus Torvalds meinte dazu: „Die Patches sind absoluter Müll!“, weil „… sie wahnsinnige Dinge machen, die keinen Sinn ergeben!“. 
Unser Vorschlag: Egal welches Gerät oder Betriebssystem man verwendet, nicht nervös werden! Es gibt nur sehr wenige Menschen auf der Welt, die mit den Lücken wirklich umgehen könnten, aber: Wen interessiert das eigentlich? Oder warum glauben gerade Sie, von einem Hacker angegriffen zu werden? 
Apple hat es sich einfacher gemacht und ein harmloses Update unter 10.13.3 hochgeladen, was jeder Anwender einfach und vor allem selbst durchführen kann. Na ja, ist ja Apple!



IT-Sicherheit 

Natürlich haben Spectre und Meltown auch bei uns wieder zu Anfragen geführt, wie man darauf reagieren sollte. Unser Tenor, wie schon vorher beschrieben: Keine Panik! Größere oder kleinere Umbauten bei den Sicherheitsauflagen sind diesbezüglich nicht erforderlich. Bringen derzeit auch nichts, weil diverse Patches nicht funktionieren. Der Rest wäre nur Geschäftemacherei diverser EDV-Betreuer!

Nach wie vor stehen auch unser Vortrag sowie die Einschulung von Mitarbeitern im EDV Bereich zum Thema IT-Sicherheit zur Verfügung. Einfach kurz Anfragen, welche Termine möglich wären.

Allgemeine Beratung steht immer noch an erster Stelle und Lösungen werden in den meisten Fällen auch gefunden. Also - einfach mal anfragen!


sichersicher2Während sich die Meldungen über Millionenschäden in den Medien überschlagen und die Anwender immer unsicherer werden, gibt es einfache Methoden, sich vor Schäden durch das Internet wirksam zu schützen.

Bei diesem Vortrag können Sie selbst wählen, welche der Lösungen für Sie und Ihr Unternehmen in Frage kommen könnten. Alles unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und neutralen Beobachtung der bisherigen Schadenserkenntnisse. 


Zitat vom Vortragenden: "Wir betreuen derzeit etwas mehr als 250 Kunden mit mehreren Stationen, Servern und Netzwerken. In den letzten 5 Jahren hatten wir in einem Fall einen Schaden durch eine Ransomware, der in kanpp einer Stunde wieder repariert gewesen ist!"